Druckertreiber für Linux

Für Linux gibt es fast immer eine Treiberversion, diese können Sie auf der mitgelieferten CD oder aus dem Internet von verschiedenen Treiber Seiten wie z.B. treiber.de beziehen. Des Weiteren gibt es ein Driver Development Kit (DDK) zum Erstellen von Druckertreibern.

Das Kit erstellt Druckertreiber, die auf allen zur Linux Standard Base konformen Linux-Arten laufen. Neben den Treibern und einer API zum Erstellen neuer Treiber steht Ihnen auch ein Direktzugriff auf die Druckerdatenbank zur Verfügung.

Damit lassen sich Druckertreiber finden und installieren, die von der eigenen Linux-Form nicht mitgeliefert werden. Nun kann man unter Yast den Drucker ganz normal installieren. Sie starten Yast, danach "Hardware", "Drucker" wählen. Falls schon ein Drucker installiert war, dann wählen Sie: "Ändern", "Bearbeiten". Sie wählen "Druckermodell", Sie klicken "Bearbeiten" an und wählen Sie das Modell aus.

Ein Testdruck wird ausgeführt und Sie kommen über "Druckermodell", "Bearbeiten" zu den Speicherort der ppd-Datei angeben (ppd-Datei zur Datenbank hinzufügen). Die Dateien für den Drucker liegen in /usr/share/cups/model/. Es ist sehr wichtig, dass Sie die ppd-Datei zur Datenbank hinzufügen.

Jetzt ist der Drucker mit Normaleinstellungen installiert, unter Yast können Sie ihn nun in der Hardwareliste konfigurieren. Es ist natürlich von Modell zu Modell ein Unterschied. Für Canon-Drucker(die Treiber gibt es auf kostenpflichtigen Seiten) gibt der Hersteller 600 dpi vor, das reicht für den Normaldruck aus. Will man mehr muss man eine Lösung suchen, diese findet man meistens durch ausprobieren mit der Software anderer Modelle des gleichen Herstellers. Für irgendwelche auftretenden Schwierigkeiten bekommen Sie Hilfe bei:
http://de.opensuse.org/SDB:Drucker_einrichten_von_Version_zu_Version

Auf dieser Seite werden die Druckerinstallationen unter verschiedenen Linuxversionen beschrieben. Für ungeübte Benutzer ist der Weg mit Yast der sicherste. Wenn Sie nicht genug Übung haben, sollten Sie den Weg über die Konfigurationsdateien vermeiden. Wer nicht genau weiß, was zu tun ist, kann dabei das ganze Druckersystem schreddern.

Bei All-In-One Druckern brauchen Sie mehr Treiberunterstützung seitens der Hersteller. Die Beste Unterstützung bietet Hewlett-Packard. Mit dem neuen HPLIP Projekt, liefern sie ein komplettes GUI zur Bedienung mit: HP Linux Printing Project. Sie können auch mit Geräten anderer Hersteller (Epson, Lexmark) sehr gut Drucken. Bei Postscript-Druckern (auch Brother) kommen Standard-Treiber zum Einsatz, eine ppd - Datei, wird fast immer mitgeliefert und kann von CUPS verwendet werden.

Bei CANON- Druckern wird es kompliziert. Canon ist die Firma die gar nichts für die Linux-Unterstützung macht. Deren All-In-One Geräte können Sie nicht unter Linux betreiben. Die oben beschriebenen Lösungen sind für alle Druckerarten: Tintenstrahl und Lasergräte gültig.