Etikettendrucker

Etikettendrucker, auch " Labelprinter " genannt, finden meist im Handel und der Industrie Verwendung.

Hier wird Wert gelegt auf Handlichkeit und Geschwindigkeit. Häufig werden Labels für Flaschen oder Barcodes zur Produktauszeichnung gedruckt, welche nur in geringer Stückzahl benötigt werden und daher immer unterschiedlich aussehen.

Die oft eher handlichen und kleinen Geräte drucken fast immer auf Thermodirekt - bzw. Thermotransferbasis, und erreichen damit in vielen Fällen Auflösungen von weniger als 200 dpi, was aber bei Barcode - Etiketten ausreichend ist.

Privat können auch Tintenstrahldrucker und Laserdrucker verwendet werden, welche sich allerdings nicht so gut zum Etikettendruck eignet. Heutzutage ist bei den Thermotransfer - Geräten eine Druckgeschwindigkeit von etwa 35 cm pro Sekunde Standard, wobei meist nur in Schwarzweiß gedruckt wird.

Zur dauerhaften Beschriftung von Waren eignen sich am besten Laseretiketten. Diese sind mit einem Laser beschriftbare Folien, welche mechanischen oder chemischen Belastungen bis zu einem gewissen Punkt bestehen. Die Herstellung von Laseretiketten ist kostengünstig und auch in kleinen Stückzahlen realisierbar.

Etikettendrucker haben, im Gegensatz zu anderen handelsüblichen Druckern, häufig selbstklebende, aufgerollte Druckfolien. Unterschieden werden auch die am häufigsten benötigten Handgeräte mit Verwendung zum Beispiel im Supermarkt sowie kommerzielle Industriedrucker, die für größere Stückzahlen und breitere Etiketten verwendet werden können.

Bei größeren Industriedruckern wird zum Gerät selbst auch eine Software mitgeliefert, um einen optimalen Druck zu gewährleisten. Bei Industriedruckern gibt es häufig auch die Möglichkeit, Etiketten Öl-, Fett- und Wasserresistent, sowie duftend oder UV-beständig zu gestalten, was bei der Auslieferung von Waren über große Entfernungen bzw. an Endkunden durchaus hilfreich sein kann.